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Familienfeiertage

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         Der Brauch der Trauung zwei in sich verliebten Leute ist bis heute eine der wichtigsten Familienfeiertage. Aufgrund der Notizen von Józef Majchrzak können wir die Informationen sammeln, die den Hochzeitsbrauch aus der Wende des XIX/XX Jh. beschreiben.

         Vor der Trauung gab es „Smówiny“ – etwas wie die Verlobung. Danach gingen die Verlobten zum Pfarrherr zur „Katajus“ – Religionsprüfung. In der selben Zeit fand die Hausbesichtigung des Bräutigams statt. Die Zeit vor der Trauung sollte dem dienen, dass sich die Verlobten besser kennen lernen. Die Hochzeit fand nach der Ernte in der Karnevall oder nach Ostern statt. Das dreitagige Fest begann am Montag.

         In der Gemeinde Baranów wissen wir Uber den Brauch der Trauung von Herrn: Józef Majchrzak, Kazimierz Hadry¶ und Stanisław Ramza, den Autoren, die darüber in ihren Arbeiten schrieben. Aufgrund dieser Notizen haben die Schüler aus unserem Gymnasium ein Theaterstück „Wesele Mroczeńskie“ vorbereitet. Dieser Brauch war gewöhnlich durch die Einwohner von Mroczeń und Baranów kultiviert. Den charakteristischen Hochzeitsverlauf stellten die nachfolgenden Teile der Vorführung dar.

         Teil I – Die Herausbittung

         Vor der Abfahrt in die Kirche sammeln sich die Gäste im Haus der Braut. Die Kameraden und Brautführer bilden ein Halbkreis, in dem die Verlobten und ihre Eltern stehen. Der ältere Brautführer hält dann die Herausbittungsrede und die ältere Brautführerin gibt der Braut ein Myrtekränzchen. Nach der Segnung der Eltern fahren alle in die Kirche.

         Teil II – Rückkehr aus der Kirche

         Ein paar Brautführerinen warten auf das Brautpaar. Die Hochzeitsmutter und der Hochzeitsvater begrüßen das Ehepaar mit Brot und Salz. Alle tanzen Polonaise. Am Ende setzen sie sich an den Tisch und erheben das Glas auf Wohl des Ehepaars.

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         Teil III – Bräuche am Tisch

         Der Koch bringt in den Kammer die aufgefüllten Gläser und ermutigt die Gäste zur Probierung von Kuchen und anderen Gerichten. Man hört die Wünsche. Nach einer Weile sammelt der jüngere Brautführer das Geld für die Haube für die Braut.

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         Teil IV – Andere Bräuche

         Die Brautführerinen machen un die Braut ein Kreis und zwei von ihnen – die Ältere und die Jüngere halten in der Hand die Kerzen, drehen die Braut einmal links einmal rechts. Während des Singens tantzt die Braut mit den Brautführern und Jünglingen im Kreis. Die Gäste bilden ein Halbkreis und singen Krakowiak. Nach dem Lied setzt sich die Braut auf einem Koffer. Die Dorfmädchen ziehen ihr dann das Kränzchen aus und ziehen ihr die Frauhaube an. Die Frauen bedecken dann die Braut und zwei andere Mädchen mit dem Bettlacken. In den Raum wird der Bräutigam geführt, der seine Frau erkennen soll. Der Feier beginnt. Alle stehen von den Tisch auf und tanzen.

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Teil V – Die Vergnügung und andere Hochzeitsbräuche Eine jüngere Gruppe tanzt ein Volkstanz. Der Starost dankt den Gastgebern und wünscht dem Brautpaar alles Gute. Man hört das gemeinsame Singen, mit dem die Gäste für eine gelungene Hochzeitsparty danken. Der ältere Brautführer bittet die Gäste heraus. Die Braut schenkt den Gästen Kuchen und dankt für die Wünsche und gute Vergnügung.

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