Die regionalen Grenzen sind oft den ethnischen
Grenzen nicht gleich

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Architektur und Kunst

         Überrestebeispiele von Dorfgebäuden

         Bis zum Anfang des XIX Jahrhunderts waren Kirchen-, Wirtschaftsgebäuden und Bauernhütten aus Holz gebaut und mit Strohgiebeldach gedeckt. Am Anfang des XIX Jahrhunderts, im südlichen Teil von Wielkopolska, des ehemaligen preußischen Teilungsgebiets, wurde der Baumaterial – Holz für Ziegel gewechselt. Die Holzarchitektur wurde allmählich für Maurerbau gewechselt.
         In der Gemeinde Baranów und auch in Nachbargemeinden erhielten sich nur wenige Objekte als Spuren unserer Vergangenheit, Tradition, Geschichte. Zu diesen Objekten gehören: Kirchengebäuden, kleine an Wegen stehende Kapellen, landadelige Schlösser, Vorwerke. Davon, wie diese Gebäude aussahen, hören wir von unseren Groseltern, die einzelnen Beispiele können wir im Freilichtmuseum ansehen.
         In Grębanin erhielt sich teilweise eine Holzhütte mit einem Strohdach gedeckt. In solcher Hütte gab es am meisten 2-3 Räume, Hausflur mit einem Ofen, eine Stube mit Betten, einem Tisch mit Schemeln, einem Schrank und Wäschetruhen und eine Vorratskammer, wo Vorräte für Winter, Haushaltsgeräte und zusätzliche Betten aufbewahrt wurden.

Siehe Galerie von Gegenständen des täglichen Bedarfs

         Im landwirtschaftlichen Betrieb ausser der Hütte und des Speichers befanden sich auch Wirtschaftsgebäude. Man baute sie so, dass sie vor intensiven Sonnenstrahlen geschützt wurden. Die Gebäude waren oft mit einem gemeinsamen Dach verbunden. In traditionellem landwirtschaftlichem Betrieb gab es auch oft einen Ziehbrunnen. Vierseitiger Bebauungsgebiet von Dorfgebäuden war von einem Zaun mit Einfahrtstor umgeben.

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Eine Speichertür
Scheuneüberreste in Grebanin
Ein Leiterwagen
Ein Leiterwagen

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Alte Bienenhäuser

         Zur Landschaft des grosspolnischen Dorfes gehören auch Gutsgebäude, Parkanlagen und Vorwerksgebäuden. Politische und wirtschaftliche Änderungen des XIX Jahrhunderts in unserer Region beeinflussten die Entwicklung des Vorwerksbaus. Es entstanden adelige Höfe, deren architektonische oft sehr ausgesuchte Form vom Wohlstand seines Besitzers abhing. In unserer nächsten Gegend befinden sich einige Gutsgebäudekomplexe. Unser Gymnasium befindet sich im landadeligen Palais von Graf Feliks Wężyk. Das Palais ist von einem Park umgeben.

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Palais von Graf Wężyk
Ein Wohnbrennereigebäude in Mroczeń

         In der Nähe von diesem Palais befindet sich ein Wohnbrennereigebäude. Im Jahre 2003 wurde ein altes Hoftaubenhaus abgerissen, das rekonstruiert und in neues Turnhallegebäude eingebaut wird. Für Menschen, die in der Vorwerkwirtschaft arbeiteten, baute man Familienhäuser sog. Gesindehäuser mit vier Wohnungen. Später erschienen Schul-, Kirchen- und Bahnhofsgebäuden. Dieser Architekturtyp war typisch für Gebiete des Landes von Kępno.

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Gesindehäuser mit vier Wohnungen in Grębanin
Ein Gutshof in Grębanin
Altes Schulgebäude in Łęka Mroczeńska

         Sakrale Baudenkmäler

         Eine von den beständigsten Spuren der Vergangenheit, der Tradition und der Geschichte unserer Region sind sakrale Baudenkmäler: Kirchen und Kapellen. Ihre Gründer waren Gutsbesitzer. Hier sammelten sich die Menschen und nahmen an Gottesdiensten teil. Zu den ältesten kirchlichen Baudenkmälern auf dem Gebiet unseres Landkreises gehören:
1. Kreuzförmige Holzkirche „Na Pólku“ in Bralin, stammt aus 1615, umgebaut 1711
2. Kleine Hl. Jadwiga-Kapelle in Rychtal-Krzyżowniki (nach der Legende hier in kleiner Quelle wusch Jadwiga ihre Beine )
3. Holzkirche in Baranów aus 1732,
4. Holzkirche in Grębanin, deren ältester Teil (Presbyterium) aus 1615 stammt
5. Holzkirche in Donaborów aus dem XVIII Jahrhundert


Holzkirche in Pólko bei Bralin aus 1711

         Bildhauerkunst

         Zu den Bildhauerkunstbeispielen des Grenzgebiets von ¦l±sk und Wielkopolska gehören Skulpturen von Christi und Heiligen in kleinen an Wegen stehenden Kapellen. Die ältesten kleinen Kapellen in der Gemeinde Baranów stammen aus dem XVIII und XIX Jahrhundert. Früher glaubte man, dass die Figuren in diesen Kapellen die Dorfbewohner schützen sollten. Heute sind uns Amateurbildhauer (Dorfkünstler, die Heiligen Bilder in Holz schnitzen) bekannt.

  • Jan Kozica aus Mikorzyn 1874 -1958

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  • Józef Owczarek aus Osiny

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             Ornamentik

            

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    Spitzen
    Spitzen
    Spitzenservietten
    Ein Lambrequin

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    Ein Vögelchen
    Ein Kunsthandwerk

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