Die regionalen Grenzen sind oft den ethnischen
Grenzen nicht gleich

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Speisen

         Die Ernährung der Einwohner in unseren Dörfern war ganz schlicht, ohne besondere Abwechslung. Bis zum XIX- ten Jahrhundert waren die Getreide- und Erbsenspeisen eine Grundernährung. Das Brot dominierte, es wurde von den Hausfrauen in „sabatniki“ (eine Art von dem Küchenbackofen gebacken. Die Milch spielte auch in der täglichen Ernährung eine große Rolle. Eine von den populärsten Mehlsuppen war:

  • nawarka“ (es wurde auf das kochende Wasser, Mehl hineingeworfen und mit einem Holzrührwerk („firlok“) zerschlagen, und dann mit Milch angesetzt.
  • polewka“ wurde aus Wasser, das mit Mehl eingedickt wurde, zubereitet, mit Buttermilch oder sauerer Milch.
  • żur“ wurde auf den Sauerteig des Roggenmehls gekocht und war zum Frühstück (am Anfang des Tages) gegessen.
  • smelka“ aus den altgebackenen Brotstücken, die mit heißem Wasser und mit ein bisschen Fett angesetzt wurden.

             Im XVIII- ten Jahrhundert verbreitete sich in vielen Bauernhöfen der Kartoffelanbau, die Kartoffeln waren ein Hauptbestandteil der regionalen Speisen. Zu den meist populären gehören: „rzadkie pyrki“ (eine dickflüssige mit den gekochten Kartoffeln, mit Fett und Buttermilch angemachte Suppe) „kulanki“ (Klößchen aus Kartoffeln), „szkaplarki“ (Kartoffelklößchen mit Eiern und Roggenmehl), „szagówki“ (Klößchen aus gekochten Kartoffeln, Mehl und Quark), „plendze“ (Kartoffelpuffer, die auf einem Backblech, ohne Fett gebacken wurden). Es wurden auch Kohlrüben mit Fleisch, das Schwarzsauer und die Sauerkrautsuppe gekocht.
    Am Ende des XIX- ten Jahrhundert konsumierte man mit den Grieben und Sauermilch gebratene Kartoffeln. Man aß auch „błober“, Kürbis, Pilzen und Gurken. Das Fleisch wurde ziemlich selten, hauptsächlich sonntags und an den Feiertagen gekocht.

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