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Das Haus eines reichen Bauers
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Bei den reichen Bauern zu Hause befanden sich gewöhnlich zwei Stuben.
In der ersten, die auch Winterstube genannt wurde standen ein Blechküchenherd, ein Geschirrschrank, ein Tisch und zwei Betten: das eine für die Eltern und das andere für die Kinder, sowie Kisten für die Kleidung.
In dem zweiten Zimmer, das man auch Sommerstube nannte und das auch viel größer war stand ein Brotofen, ein Geschirrschrank, ein Kübel zum Waschen, ein Tisch und eine Bank zum Sitzen, zwei Betten und Kisten für die Kleidungsaufbewahrung. In dem Haus befand sich auch eine lange Diele durchs ganze Haus. Außerdem konnte man auch immer in den Bauernhäusern ein
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Vorratskammer für Korn und eine Kammer für Kohle, Holz und Teer finden.
Ein Bauernhaus wurde immer mit Fenstern in die südliche Richtung gebaut, damit es innen hell ist. Die meisten Häuser wurden aus Holz gebaut: Edeltanne, Fichte oder manchmal aus Kiefer.
In der Stube, neben dem Fenster stand immer ein Tisch und weiter, daneben ein Geschirrschrank. An den Wänden hingen immer Bilder, die man an feierlichen Tagen mit Blumen und Kräutern schmückte. Die Kleider hat man in einer Holzkiste aufbewahrt.
In einer anderen Stube, eigentlich einer Kammer hat man Kleidung aufbewahrt, die nicht mehr getragen wurde und Fässer.
Ein anderer Raum war Dachboden, in dem man verschiedene Geräte bewahrte. Hinter dem Haus stand immer eine Scheune und vor dem Haus machte man ein Garten, in dem die Bäuerin ihre Blumen pflegte. |
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